"Wir erheben uns selbst indem wir Andere erheben"

- Robert Ingersoll -

Wenn wir die Sicherheit unserer Häuser verlassen und in das Unbekannte hinausgehen dann wissen wir nie was uns erwartet. Ich glaube aber, dass von Gutem immer Gutes kommt. Sei Dir selbst treu und behandele Andere mit Respekt. Was als einfaches Volunteering begann endetet in meinem eigenen kleinen Charity-Projekt. Lerne die Geschichte meiner Kinder in Nepal kennen.

Wie alles begann… (November 2011)

Schon lange hegte ich den Wunsch als Freiwilliger ein Hilfsprojekt für bedürftige Menschen in einem armen Land zu unterstützen. Allerdings hatte ich meine Zweifel daran was für eine Art von Hilfe ich leisten könne da ich weder Ingenieur, Arzt, Lehrer, Sozialarbeiter oder qualifizierter Techniker bin. Somit stellte ich mir oft die Frage: Wie kann ich anderen helfen?

Ende des letzten Jahres legte ich meine Zweifel beiseite und machte den ersten Schritt um mich in einem humanitären Projekt zu engagieren. Ich begann Organisationen zu suchen die Freiwillige im Ausland benötigen und von diesem Moment an fügte sich alles fast wie von selbst zusammen. Ich entschied mich eines der ärmsten Länder dieser Erde zu besuchen um dort den unschuldigsten von allen, den Kindern, zu helfen. …

Kein Reiseführer konnte mich auf die Realität vorbereiten… (Januar 2012)

Obwohl ich vor meiner Reise viel über die Lage und Situation der Menschen in Nepal gelesen hatte konnte mich dennoch nichts davon auf die tatsächlichen Verhältnisse vorbereiten. Was ich sah und erlebte war fernab einer touristischen Erfahrung. Ich lebte mit den Menschen die ich auf meiner Reise traf, teilte mit ihnen Heim und Herd und manchmal vergingen Wochen in welchen ich keinen anderen Ausländer zu Gesicht bekam. Die Lebensbedingungen unter denen einige ihr Dasein bestreiten sind teilweise unvorstellbar und kaum mit Worten zu beschreiben. Den ersten Monat meines Aufenthalts lebte ich zusammen mit 15 Kindern eines Waisenhauses. Im Haus war es so kalt, dass wir unseren eigenen Atem sehen konnten. Kein Strom, oftmals kein Wasser und die Mahlzeiten bestanden aus Reis und ein wenig Gemüse. Morgens und Abends, Tag für Tag…

Und als ich dachte ich hätte das Schlimmste gesehen…

Die Kinder des Waisenhauses leben unter extremen Umständen aber wenigsten ist da jemand der sich um sie kümmert. Sie haben ein Dach über dem Kopf, bekommen etwas zu essen und können eine Schule besuchen. Aber viele Kinder in Nepal haben nicht einmal diese für uns so selbstverständlichen Dinge. Viele Besucher Nepals werden angezogen durch dessen faszinierende Hindu Kultur mit exotischen Tempeln, farbenfrohen Gewändern und mystisch wirkenden Zeremonien. Doch neben aller Schönheit ist die enge Verbindungen der Nepali zu ihrer Religion der Grund für die Misere vieler. Vor allen Dingen Frauen und deren Kinder sind allzu oft Opfer der seit Jahrtausenden geltenden Doktrinen. So ist die Ehe für gläubige Hindus von enormer Wichtigkeit. Scheidung ist unvorstellbar und eine Frau die einmal verheiratet ist darf kein zweites mal Ehe schliessen. Auch dann nicht wenn ihr Ehemann stirbt oder sie verlässt. Aber ohne Ehemann hat sie niemanden der sie und ihre Kinder versorgt. Selbst wenn ein Ehemann seine Frau verlässt gibt es kein Gesetzt welches ihn dazu verpflichtet sie und seine Kinder weiterhin zu unterstützen. Vor allen Dingen wenn die Kinder noch klein sind ist diese Situation für viele Frauen so ausweglos, dass sie fliehen oder sich das Leben nehmen in der Hoffnung, dass sich dann jemand der Kinder annimmt.

Doch wenn wir wollen, können wir helfen… (April 2012)

Auf meiner Suche nach hilfsbedürftigen Personen fand ich, in einer abgelegenen Region Nepals, zwei Frauen und deren Kinder welche von ihren Ehemännern verlassen wurden. Kalpana und Sangita arbeiten unter erbärmlichen Bedingungen nur um das nötigste kaufen zu können. Ihr Lohn reicht kaum für Essen und Kleidung aus und somit ist es ihnen unmöglich die Kinder zur Schule zu schicken um wenigsten ihnen die Aussicht auf eine bessere Zukunft geben zu können. Stelle Dir den Ausdruck auf ihren Gesichtern vor als ich ihnen meine Absicht ihnen zu Helfen unterbreitete.

Kalpana ist 22 Jahre alt und hilft in einer kleinen lokalen Pension bei den täglichen Arbeiten. Sie hat niemanden der sich um ihren achtjährigen Sohn Amit kümmern kann während sie arbeitet. Dabei hat sie Glück, dass der Besitzer der Pension nichts dagegen hat, dass sie den kleinen Jungen zur Arbeit bringt. Da sie aber keine Zeit hat sich um ihn zu kümmern ist Amit den ganzen Tag auf sich alleine gestellt. Wenn Du mehr über Kalpana und Amit erfahren möchtest, dann kannst Du einen Teil ihrer Geschichte auf meinem Blog nachlesen.

Noch schlimmer ist die Situation der 24 jährigen Sangita und deren drei Kindern Rohan (8), Roju (6) und Roshan (4). Sangita schleppt Steine auf einer Baustelle. Mit Gummisandalen and den Füssen trägt sie bis zu 12 Stunden täglich schwere, mit Steinen beladenen, Körbe zu den Maurern. Da auch sie niemanden hat der sich tagsüber um ihre Kinder kümmert muss sie diese mit sich auf die Baustelle bringen. Kaum vorstellbar sind die Umstände unter welchen die Kinder hier aufwachsen müssen. Auch über Sangita und ihre Kinder kannst Du auf meinem Blog mehr erfahren.

Ermöglichen wir den Kindern eine Schulausbildung!

Leider ist die Ausbildung an den staatlichen Schulen in Nepal alles andere als gut. So ist es nicht unüblich, dass sich 30 und mehr Kinder ein Buch teilen müssen und die Lehrer, die ihr Bestes tun, haben oftmals selbst nicht die nötige Ausbildung um die Kinder entsprechend zu unterrichten.

Aus diesem Grund begann ich damit eine geeignete Privatschule für die Kinder zu suchen. Nach einer umfangreichen Überprüfung in welcher ich die einzelnen Schulen bzgl. deren pädagogischer Einrichtungen, Klassengrössen und dergleichen verglich entschied ich mich für eine Einrichtung die ich für die Kinder geeignet halte.

Aber Bildung ist nur sinnvoll wenn sie kontinuierlich ist

Zwar ist es wunderbar was ich bis jetzt für diese Kinder erreicht habe, es ist aber auch absolut notwendig diese Unterstützung in den kommenden Jahren fortzusetzen. Falls nicht wären alle bisherigen Anstrengungen umsonst gewesen. Was würde es den Kindern nutzen in diesem Jahr zur Schule zu gehen wenn sie diese Ausbildung in den nächsten Jahren nicht fortsetzen können.

Wir sind auf Deine Hilfe angewiesen

Dank großzügiger Spenden von Familie, Freunden und Lesern meines Blogs konnte ich einige wunderbare Dinge in Nepal bewirken. Hier die Links zu Artikeln in meinem Blog in welchen ich von den kleinen Wundern berichte die ich in Nepal vollbringen konnte:

Während meiner ersten Spendenaktion habe ich gelernt, dass es viele Menschen gibt die gerne helfen wollen, aber oftmals Zweifel daran haben, dass ihre Hilfe auch wirklich dort ankommt wo sie benötigt wird. Viele gaben mir ihre Unterstützung und liessen mich wissen, dass sie dies tun da sie in mich vertrauen und sicher seien, dass ihre Spenden dort ankommen wo sie gebraucht werden. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei alle denjenigen bedanken die mir so uneingeschränkt vertraut haben. Diese Zeilen und das dazugehörige Projekt sind das Resultat dessen was wir gemeinsam schon erreicht haben. Jeder von euch hat dazu beigetragen diesen Kindern die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben und obwohl ich es war der die Arbeit vor Ort geleistet hat wäre dies ohne eure Hilfe nicht möglich gewesen.

Wenn auch Du Amit, Rohan, Roju und Roshan helfen möchtest sei gewiss, dass jede Hilfe, sei sie auch noch so klein, eine grosse und positive Auswirkung auf das Leben dieser Kinder hat.

Mein Versprechen an Dich

Jeder Cent den ich als Spende für diese Projekt sammle geht voll und ganz in die Schulausbildung dieser vier Kinder. Unter gar keinen Umständen benutzte ich diese Spendengelder für meinen eigenen Umkosten in dieser Sache. Ich hoffe, dass es mir möglich sein wird auch im nächsten Jahr die Kinder in Nepal zu besuchen um mich vor Ort zu vergewissern, dass ihre Ausbildung Fortschritte macht und um die nötigen Gebühren direkt an die Schule zu bezahlen, Bücher und Uniformen zu kaufen usw. Die Ausgaben für diese Reise finanziere ich aber aus meiner eigenen Tasche.

So kannst Du helfen

  • Ich habe ein Bankkonto eingerichtet auf welchem ich Spendengelder für die Kinder sammle. Mit einer Überweisung auf dieses Konto kannst Du für einen Teil der Schulausbildung von Amit, Rohan, Roju und Roshan aufkommen. Bitte setzte Dich mit mir in Verbindung wenn Du auf diese Weise helfen möchtest und ich sende Dir die Daten der Bankverbindung.
    (Viele Banken bieten bereits kostenlose Überweisungen an Konten im Europäischen Ausland bis zu einem gewissen Höchstbetrag an.)
  • Du kannst ein Spende mit Deiner Kreditkarte via Paypal machen. Dazu ist es nicht nötig sich als Benutzer bei Paypal anzumelden. Klicke einfach auf den nachfolgenden Spenden Knopf und folge den Anweisungen.(Wie auch immer solltest Du wissen, dass Paypal leider eine Kommission für diesen Zahlungsvorgang erhebt und somit nicht der volle Betrag Deiner Spende auf dem Konto eingeht.)
  • Wenn es Dir momentan nicht möglich ist eine Geldspende zu machen kannst Du das Projekt für die Kinder dennoch unterstützen indem Du diese Seite mit Deinen Kontakten und in den folgenden sozialen Netzwerken teilst.
  • Eine detaillierte Kostenaufstellung der benötigten Geldmittel für die Ausbildung der Kinder kannst Du hier als PDF Datei herunterladen. Somit kannst Du selbst sehen mit wie viel, verhältnismäßig wenig, Geld Du eine grosse Hilfe für die Kinder sein kannst.

Dani’s Kinder in Nepal Blog Updates

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